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 Die Buttstädter Stadt-Apotheke kann auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblicken. Sie begann, als im Jahre 1575 Sigmundt Mendius nach Buttstädt kam. Er hatte in Weimar die "Apothekerkunst" erlernt und ließ sich nun in Buttstädt nieder. In unmittelbarer Rathausnähe eröffnete er einen Laden für Würz- und Weißkram mit Apotheke. Seitdem wirken in lückenloser Folge Apotheker in Buttstädt zum Wohle der Menschen in Stadt und Umgebung. Anfang des 18. Jahrhunderts befindet sich die Apotheke bereits in der Obertorstr. 4; hier hielten die Apotheker ein gastfreundliches Haus. So nahm Christiane Eberhardine, Königin von Polen und Kurfürstin von Sachsen, Frau August des Starken, im Juli 1701 beim Apotheker Zelke Quartier. Die Stadtvoigte hatten Ihn darum geben, weil sein Haus eines der geräumigsten war. Am 25.07.1802 rastet Goethe hier, und 1803 sitzt seine Frau Christiane bei Apotheker Schwartz in einer Punschrunde, um nur einige der prominentesten Besuche zu erwähnen. 1949 wurde die Apotheke staatlich. Ihre alten Gewölbe in der Obertorstraße genügten mit der Zeit modernen Anforderungen nicht mehr, ein Neubau an der Lohstraße konnte 1961 eröffnet werden. Apotheker Hühner, unter dessen Leitung der Umzug erfolgte, übergab am 01.10.1963 das Haus Apotheker Heinz Rudat. der am 01.12.1990 die Apotheke wieder privatisierte. Am 01.07.1997 übergab sie Pharmazierat Heinz Rudat seinem Sohn Detlef Kersten Rudat, nachdem dieser sein Studium für Pharmazie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald mit Erfolg absolviert hatte. Mit seinem Wirken will er an die Buttstädter Apothekertradition anschließen.

Wenn Sie mehr über die Geschichte der Buttstädter Apotheke erfahren möchten, können Sie sich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Wir beantworten gern Ihre Fragen und stellen Ihnen weitergehende Literatur zur Verfügung.